Zu viel Körperfett? – Ein guter Grund zum Abnehmen

Vor wenigen Tagen hatte ich das Glück mich mit jemandem zu unterhalten, die sich intensiv mit dem Thema Gewichtsreduzierung und Ernährung beschäftigt. In den Räumen in denen das Gespräch statt fand, entdeckte ich ein Bild, welches mich sofort beschäftigte. Auf diesem waren zwei Menschen und ihr Anteil des Körperfetts im Körperinneren zu sehen. Achtung ab jetzt könnte es für einige eklig werden.

Das folgende Bild soll mit einer Spezialkamera aufgenommen wurden sein. Auf dem Bild habe ich zudem zwei Stellen markiert, auf die ich noch gesondert eingehen werde. Wenn man sich selber ein bisschen mit Ernährung beschäftigt, kommt man bei diesem Bild ordentlich ins Grübeln, denn die Unterschiede bei den Körperfettanteilen der zwei Menschen sind sofort ersichtlich.

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Man sieht eins sehr deutlich, der Mensch auf der linken Seite nimmt mehr Platz ein. Doch wenn es sich dabei um einen muskulösen Menschen handeln würde, wäre dies bei Weitem kein Grund zur Besorgnis. Besorgniserregend sind die beiden Stellen, die ich markiert habe. So sieht man an der Position „B“ eindeutig, was ein zu hoher Anteil an Körperfett mit den vorhanden inneren Organen des Körpers anrichtet. Diese werden durch die Fettmassen in ungünstige Positionen gerückt. Dies betrifft aber nicht nur den Darm und den Magen, sondern wirkt sich auch auf Herz und Lungen aus. Das Körperfett verlangt seinen Tribut.

Ein weiterer Punkt ist die Position „A“. Wenn man es nicht weiß, erkennt man es auch nicht sofort. Doch beim genaueren Hinsehen sieht man, die Wirbelsäule der linken Person ist nicht mehr zu erkennen. Der Grund dafür sind die Fettablagerungen im Bereich des Halses. Bei einem zu hohen Anteil an Körperfett verschiebt sich dieses in Richtung des Gehirns. Was anschließend geschieht, wenn man nicht beginnt den Körperfettanteil zu reduzieren, kann man sich nur ausmalen. Oder natürlich man fragt einen Arzt, der einem dies medizinisch erklärt.

Dazu fällt mir noch eine Geschichte ein, die ich vor ein paar Jahren gelesen habe. Damals zog die Insel Okinawa in Japan die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf sich. In Okinawa wurden die Menschen aus unerklärlichen Gründen älter als der Rest der japanischen Bevölkerung. Die Wissenschaftler vermuteten, dies könnte an dem Wasser liegen, welches die Menschen auf Okinawa tranken. In der Presse sprach man bereits von einem Jungbrunnen der auf Okinawa existierte. Doch die Erklärung war um einiges einfacher. Die Bewohner von Okinawa ernährten sich einfach nur gesünder. Ein Großteil der Bewohner war zudem leicht untergewichtig.

Um diese gewonnenen Erkenntnisse zu kontrollieren, führten die Forscher an Ratten ein Experiment durch. Sie teilten die Ratten in zwei Gruppen und ernährten die eine Gruppe übermäßig und die zweite Gruppe unterdurchschnittlich. Das Ergebnis entsprach den Bewohnern auf Okinawa. Die Ratten mit der unterdurchschnittlichen Ernährung waren beweglicher, sahen jünger aus und alterten langsamer. Was viele Menschen bereits vermuteten, konnte mit diesem Experiment nachgewiesen werden. Wie wir uns Ernähren bestimmt darüber, wie alt wir werden und wie gesund wir sind.

Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Noch habe ich hier nichts über mich geschrieben, weil so vieles schon auf diesem Blog steht. ;) Diese Bücher habe ich gerade gelesen: Die Tribute von Panem (komplett) Das Schloss Das Parfüm Der Schwarm Der Process Die Kanguruh-Chroniken Das Lied von Eis und Feuer Diese Filme habe ich mir angesehen: Diese Serien habe ich gesehen:

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