Bundeshaushalt 2013 – Der Schuldenaufbau geht weiter

Ich werde mich hüten in diesem Jahr erneut auf dem Bundeshaushalt herum zu prügeln. Dafür gibt es kaum einen Grund, denn ändern wird sich auch im neuen Jahr nichts. Der Schuldenaufbau geht gemächlich weiter. Im Bereich Arbeit und Soziales plant man erneut Kürzungen. Und das Militär wird auch 2013 der größte Gewinner des Haushaltsplanes sein. Hier die Zahlen leicht verständlich zusammen gefasst.

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Das islamische Bankwesen – Islamic Banking

Vor längerer Zeit strahlte Arte ein paar Dokus zum islamischen Bankwesen aus. In diesen berichtete der Sender, was die grundlegenden Unterschiede des islamischen zum konventionellen Bankwesen sind. Es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass das islamische Banksystem nur sehr wenig Geschäfte im Bereich der Anlageprodukte tätigt, wenn man dies mit den weltweit getätigten Geschäften vergleicht. Zusätzlich gingen die Reportagen auch darauf ein, wie im islamischen Bankwesen die Grenzen von scharia-konformen Produkten zu scharia-orientierten Produkten verschwimmen. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und ein paar Randbemerkunugen von mir zu hiesigen Modellen.

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Studentenkredite – Hoffnung auf ein sorgenfreies Studium oder Schuldenfalle?

Am vergangenen Samstag gab es auf Arte einen interessanten Beitrag zur Verschuldung der Studenten in den USA. Diese Verschuldung hat in den letzten Jahren riesige Ausmaße angenommen, dass man in der Zwischenzeit von einer neuen Blase spricht. Da auch hierzulande immer Öfters solche Kredite angeboten werden, habe ich mal einen Blick auf diese Kredite geworfen.

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Wie hoch sind die Zinsforderungen in Dresdner Mieten?

Vor knapp zwei Jahren habe ich mir die Zinsforderungen in den Mieten der Dresdner Wohnungsgenossenschaften etwas genauer angesehen. In den Geschäftsberichten von 2008 lag der Spitzenwert bei rund 70 Prozent. Dies bedeutete von jedem Euro Kaltmiete, flossen 70 Cent an die Kreditgeber. Zwei Jahre später hat sich diese Situation bei fast allen Genossenschaften etwas verbessert. Die Zinsbelastungen sind im Verhältnis zu den Mieteinnahmen gesunken. Die Abhängigkeit von den Kreditgebern bleibt aber trotzdem bestehen. Denn neben den Zinsen müssen auch noch die Kredite getilgt werden.

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Wege aus der Krise – Wie man die Umverteilung von Arm zu Reich stoppt – Eine Vision (Teil 2)

Europa zeigte Stärke und gab in einer Erklärung bekannt, die Zins- und Tilgungsforderungen würden bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Einher ging diese Erklärung mit einem Beschluss, in dem die EZB zukünftig direkt an die Staaten Geld überweist, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Dieser Zustand existiert nun bereits ein paar Jahre und viele der ehemaligen Gläubiger, kleine Anleger die über Staatsanleihen und Kapitallebensversicherungen verfügen, warten seit längerem auf die Auszahlung ihrer eingefrorenen Geldanlagen. Doch ohne eine Korrektur unseres Steuersystems, ist der Zeitpunkt der Auszahlungen auch weiterhin unbestimmbar.

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Wege aus der Krise – Wie man die Finanzkrise bewältigen könnte – Eine Vision (Teil 1)

Die Finanzkrise beschäftigt uns nun bereits seit mehr als zwei Jahren. Waren es zum Beginn noch die Banken, die uns Kopfzerbrechen bereiteten, wanken in der Zwischenzeit ganze Staaten unter den Auswirkungen dieser Krise. Warum die Finanzkrise trotzdem für viele noch nicht als eigentliche Krise empfunden wird, liegt an zwei Gründen. Zum Einen veränderten sich für die meisten Menschen in diesem Land sehr wenig. Arbeitsplatzabbau und Einschränkungen bei den Gehältern sind wir hier in Deutschland schon seit Jahren gewöhnt. Man könnte davon sprechen, wir wurden auf die Krise vorbereitet.

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Wie Sie mit ihrer Miete die Reichen finanzieren

Vor ein paar Jahren hörte man die Worte noch hinter vorgehaltener Hand. In der Zwischenzeit werden diese Worte immer deutlicher. „Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer“ Doch wie funktioniert diese Umverteilung des Vermögens in unserem Land? Und ist man davon auch betroffen, wenn man keine Schulden besitzt? Eins ist sicher, dem Kreislauf kann man sich nicht entziehen, wie das Beispiel der permanenten Vermögensumverteilung an unseren Mieten zeigt.

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Bedingungsloses Grundeinkommen für Milliardäre?

Vielleicht wird in den nächsten Monaten eine alte Debatte wieder neu aufgetischt. Die Diskussion um ein bedingungslosen Grundeinkommen oder auch Bürgergeld genannt. Würden die Ideen derjenigen umgesetzt werden, die dafür eintreten, würde jeder Bürger vom Kleinkind bis zum Greis monatlich eine Zahlung vom Staat erhalten, mit der er anfangen kann was er möchte. Für mich stellte sich in diesem Zusammenhang eine Frage. Gibt es vielleicht für ein paar Menschen in diesem Land schon ein bedingungsloses Grundeinkommen? Bei meinen Berechnungen habe ich sie gefunden, die Milliardäre. Bedingungsloses Grundeinkommen für Milliardäre? weiterlesen

Zehn Prozent Zinsen und mehr – Wie Gier die Menschen verändert

„Desto unglaublicher eine Aussage klingt, desto mehr glauben die Menschen an diese.“, mit diesen Worten könnte man die Handlungen von Menschen umschreiben, die Opfer ihrer eigenen Gier geworden sind. Die Beispiele dafür findet man täglich überall und zu jederzeit. Zwar besitzen wir immer noch ein gewisses Misstrauen, doch sobald uns ein ungenügender Beweis vorgelegt wird, ignorieren wir alle typischen Warnsignale. Ein Extrembeispiel dazu möchte ich aus meinem ehemaligen Schaffenskreis erzählen.

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Bundeshaushalt oder wie Sie als Bürger die Reichen finanzieren

Stellen Sie sich folgende schöne Situation vor. Sie möchten ihr Geld sinnvoll investieren und suchen sich jemanden, der Ihnen vier Prozent Zinsen verspricht, vier Prozent auf alle Ewigkeit. Als Sicherheit gibt er Ihnen die Garantie, dass jeder Deutsche dafür bürgen wird und notfalls sein Eigentum für Ihre Investition veräußern würde. Wäre dies nicht schön? Für einige Deutsche ist dies Realität und jeder von uns kann im Bundeshaushalt nachlesen, was wir diesen Menschen schulden. Eine Bestandsaufnahme des Bundeshaushalts 2010 oder wie viel schulde ich jemanden den ich nicht kenne und von dem ich mir niemals Geld geliehen habe. Bundeshaushalt oder wie Sie als Bürger die Reichen finanzieren weiterlesen