Was verdient eine Bank an 10.000 Euro Sparguthaben?

Auf spiegel.de beschäftigte sich Christian Kirchner mit dem Gewinnsparen der Postbank. Dabei fand er heraus, dass die beworbenen 2,75 Prozent Zinsen für eine Sparsumme von 10.000 Euro selbst im günstigsten Fall nicht erreicht werden können. Trotzdem betreibt die Postbank scheinbar einen immensen Aufwand um an die Sparguthaben neuer Kunden zu kommen. Da stell ich mir doch die Frage warum und was verdient eine Postbank eigentlich an einem Sparguthaben von 10.000 Euro? Was verdient eine Bank an 10.000 Euro Sparguthaben? weiterlesen

Die Geldschöpfung von Banken – Teil 2 – Fiktion und Realität

In einem vergangenen Beitrag zum Thema der Geldschöpfung von Banken, habe ich die praktischen Erfahrungen von Helmut Creutz und seine Meinung zu diesem Thema vorgestellt. In der letzten Zeit erhielt dieser Beitrag einige Kommentare, in dem man diese Erfahrungen versuchte mit Belegen von Dokumentationen zu wiederlegen. Diese Belege sorgten auch bei mir erneut für Verwirrung, weswegen ich mich noch einmal damit beschäftigte und mit einem Ex-Banker über die Geldschöpfung von Banken sprach. Ich hoffe mit diesem Beitrag kann ich jetzt endlich etwas Licht ins Dunkel bringen. Die Geldschöpfung von Banken – Teil 2 – Fiktion und Realität weiterlesen

Verzicht auf Kreditrückzahlung als Geschäftsmodell

Der Begriff der notleidenden Kredite, ist seit ein paar Jahren und durch die Finanzkrise auch in der breiten Bevölkerung angekommen. Dabei handelt es sich um Kredite, die vom Kreditnehmer nicht mehr getilgt werden können. Diese Kredite versuchen Banken an eine so genannte “Bad Bank” auszulagern und somit aus ihren Bücher zu tilgen. Die Bad Bank wiederum muss jedoch ebenfalls diese Kredite verwalten und ist deswegen dazu übergegangen diese Kredite billigst weiter zu verkaufen, was am Ende den Verzicht auf die nahezu vollständige Kreditsumme durch den Schuldner bedeuten könnte. Verzicht auf Kreditrückzahlung als Geschäftsmodell weiterlesen

Die Geldschöpfung von Banken – eine kritische Betrachtung von Helmut Creutz

Wissenschaftlich ist eine Theorie so lange gültig bis sie wiederlegt wurde. In der monetären Wissenschaft ist dies die Theorie der Geldschöpfung von Banken. Darunter versteht man, dass Banken aus dem nichts Geld schöpfen können und dieses Geld anschließend als Kredite weiter vergeben. Mit den Krediten wiederum verdienen die Banken Zinsen, mit denen sie ihren eigenen Gewinn erhöhen. Diese Geldschöpfung aus dem Nichts, wird von Gegnern des vorherrschenden Geldsystems massiv angeprangert. Mit Recht, denn wenn eine Bank ohne Risiko Geld schaffen kann, wie kann sie dann von ihren Schuldnern, Risikogebühren in Form von Zinsen verlangen? Helmut Creutz ging dieser Theorie jetzt etwas genauer auf den Grund und hat bisher keine Indizien für die Existenz der Geldschöpfung gefunden.

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Let`s make Money – Geldschöpfung

Berthold Brecht verfasste vor langer Zeit ein bekanntes Zitat „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Und ich stellte mir die Frage „Was meint er damit?“ Ist dies nur eine Phrase oder steckt wirklich was dahinter? Na langen Recherchen, welche immer noch nicht abgeschlossen sind, kann ich mit Gewissheit sagen, er hat Recht. Eine Bank zu gründen ist ungefähr das Selbe, als ob man eine Lizenz zum Geld drucken erhält. Doch wie muss man sich dies genau vorstellen?

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