Die faulen Griechen und ihr Hass auf Deutsche

Bevor ich nach Griechenland fuhr, witzelte man mit mir. Einige meinten ich sollte mich vielleicht nicht offiziell als Deutscher ausgeben, denn da könnte ich in Griechenland unschöne Erfahrungen machen. Andere meinten, ich sollte doch nicht zuviel Geld nach Griechenland mitnehmen, schließlich bekommen die eh schon genug von uns. Und noch andere fragten mich, ob ich mir dies wirklich überlegt hätte, in ein Land zu fahren von dem man weiß, es hat was gegen Deutsche. Diese Stimmen hörte ich von den verschiedensten Seiten und ich fragte mich, ob es wirklich eine gute Idee gewesen ist, einen Flug nach Griechenland zu buchen. Die faulen Griechen und ihr Hass auf Deutsche weiterlesen

Staatspleite: Warum ich den Kompromiss in Zypern richtig gut finde

Zypern ist gerettet, zu mindestens vorerst, wie man es heute früh überall lesen konnte. Man hat sich irgendwie dann doch noch geeinigt. Nur ist diese Einigung in meinen Augen einer der Besten der letzten 5 Jahre und vielleicht der Beginn einer Kehrtwende, bei der Rettung bankrotter Staaten. Warum ich dies so sehe, dazu jetzt mehr.

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Was verdient eine Bank an 10.000 Euro Sparguthaben?

Auf spiegel.de beschäftigte sich Christian Kirchner mit dem Gewinnsparen der Postbank. Dabei fand er heraus, dass die beworbenen 2,75 Prozent Zinsen für eine Sparsumme von 10.000 Euro selbst im günstigsten Fall nicht erreicht werden können. Trotzdem betreibt die Postbank scheinbar einen immensen Aufwand um an die Sparguthaben neuer Kunden zu kommen. Da stell ich mir doch die Frage warum und was verdient eine Postbank eigentlich an einem Sparguthaben von 10.000 Euro? Was verdient eine Bank an 10.000 Euro Sparguthaben? weiterlesen

Die Vermögensblase – das Ende unserer Demokratie?

Durch die permanente Umverteilung der Vermögen besteht heute die Gefahr die nächste Krise könnte durch eine Vermögensblase ausgelöst werden. Der Grund hierfür ist der Anstieg bestehender Vermögen, die mittelfristig die Geldhoheit einer Zentralbank untergraben könnten. Die Folgen des Platzen einer solcher Blase wären Inflation oder eine neue Machtelite, die mit Hilfe der verfügbaren Geldmittel eine monetäre Kontrolle ausüben würden. Sind dies nur düstere Visionen? Manche sagen: Nein, das Letztere ist bereits der Fall.

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Wege aus der Krise – Wie man die Umverteilung von Arm zu Reich stoppt – Eine Vision (Teil 2)

Europa zeigte Stärke und gab in einer Erklärung bekannt, die Zins- und Tilgungsforderungen würden bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Einher ging diese Erklärung mit einem Beschluss, in dem die EZB zukünftig direkt an die Staaten Geld überweist, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Dieser Zustand existiert nun bereits ein paar Jahre und viele der ehemaligen Gläubiger, kleine Anleger die über Staatsanleihen und Kapitallebensversicherungen verfügen, warten seit längerem auf die Auszahlung ihrer eingefrorenen Geldanlagen. Doch ohne eine Korrektur unseres Steuersystems, ist der Zeitpunkt der Auszahlungen auch weiterhin unbestimmbar.

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Wege aus der Krise – Wie man die Finanzkrise bewältigen könnte – Eine Vision (Teil 1)

Die Finanzkrise beschäftigt uns nun bereits seit mehr als zwei Jahren. Waren es zum Beginn noch die Banken, die uns Kopfzerbrechen bereiteten, wanken in der Zwischenzeit ganze Staaten unter den Auswirkungen dieser Krise. Warum die Finanzkrise trotzdem für viele noch nicht als eigentliche Krise empfunden wird, liegt an zwei Gründen. Zum Einen veränderten sich für die meisten Menschen in diesem Land sehr wenig. Arbeitsplatzabbau und Einschränkungen bei den Gehältern sind wir hier in Deutschland schon seit Jahren gewöhnt. Man könnte davon sprechen, wir wurden auf die Krise vorbereitet.

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Zinsen und Inflation – Von Gewinnern und Verlierern

„So wie der Krieg das größte denkbare Gewaltverbrechen ist und der Zins die größte denkbare Ausbeutung, so kann man also mit Fug und Recht die Inflation als den größten denkbaren Betrug bezeichnen.“, dieses Textzitat stammt aus dem Buch „Das Geldsyndrom“ von Helmut Creutz. Doch wie kommt man zu solch einer Schlussfolgerung?

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Das Vermögen der Europäer: Geldmengenentwicklung in der Eurozone

In einem meiner letzten Artikel, beschrieb ich, wie sich die Geldmenge innerhalb der Eurozone veränderte. Nachdem ich den Artikel online stellte, schoss mir sofort der nächste Gedanke durch den Kopf. Um aufzuzeigen inwiefern man wirklich auf der europäischen Gewinner- oder Verliererseite steht, ist es nicht nur wichtig die deutschen Vermögensverhältnisse zu betrachten, sondern diese mit den Vermögensverhältnissen der anderen Europäer zu vergleichen. Heraus kam eine Statistik, welche die Bevölkerungsentwicklung in den Ländern aufzeigt, die über den Euro verfügen und diese Entwicklung in das Verhältnis zur Geldentwicklung setzt.

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Geldmengenwachstum oder was Sie verdienen sollten

Ich hoffe Sie sind am Anfang des Jahres bei ihrem Chef gewesen und haben ihm mitgeteilt, sie möchten in diesem Jahr weniger Geld. Warum? Weil sich die Geldmenge in Europa gegenüber dem Vorjahr um 0,63 Prozent reduzierte. Natürlich sollten Sie diesen Schritt nur wagen, wenn Sie die Jahre zuvor auch eine Gehaltserhöhung um durchschnittlich sieben Prozent durchboxen konnten. Dies haben Sie versäumt? Nun dann sind Sie einer der vielen Verlierer in Deutschland, welche Jahr für Jahr weniger Geld in der Tasche haben. Wie dies funktioniert? Die Antwort findet man im Geldwachstum.

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Die Erfindung des Perpetuum Mobile oder wie man uns den Kapitalismus schön redet

Würden Sie sich heute mit einem Physiker unterhalten und ihn fragen, ob man bei einer Maschine, bei der man hinter mehr herausbekommt wie man vorne hineinsteckt, von einem Perpetuum Mobile sprechen könnte, würde Ihnen dieser Physiker sicherlich antworten, man könne unter diesen Umständen davon sprechen. Jedoch würde er auch erwähnen, die Umsetzung des Perpetuum Mobile ist mit den vier Grundkräften der Physik nicht möglich. Was viele nicht für möglich halten, unser heutiges System funktioniert auf der theoretischen Basis eines Perpetuum Mobile. Oder doch nicht?

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