Amüsant – Ein Plakat für Analphabeten mit Slogan

In Deutschland soll es noch 2 Millionen Erwachsene geben, die weder schreiben noch lesen können. Weitere 7 Millionen Menschen kennen zwar das Alphabet, können mit diesem aber nichts anfangen. Sie sind nicht dazu in der Lage den Sinn von Texten zu verstehen. Da wunderte mich das folgende Werbeplakat von unserem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dieses richtet sich genau an diese Menschen, die jetzt Lesen und Schreiben lernen sollen.

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Deutschland und seine Verbotsschilder

Einmal sagte mir ein Freund: “Deutschland beginnt dort, wo das erste Verbotsschild steht!”. Seitdem ich die Aussage hörte, lässt sie mir keine Ruhe mehr. Stimmt dies wirklich, dass wir Deutschen so vernarrt nach Regeln und Verboten sind, dass wir überall irgendwelche Schilder anbringen müssen, die unseren Mitmenschen sagen, was sie zu tun oder zu unterlassen haben? Dieser Beitrag soll vielleicht irgendwann einmal diese Frage beantworten, indem er gefüllt wird mit Verbotsschildern, welche sich in Deutschland befinden. Deutschland und seine Verbotsschilder weiterlesen

Alles kostet mehr – Sind Lebensmittel seit 2002 teurer oder billiger geworden?

Im Allgemeinen hat man das Gefühl, alles wird teurer. Bei den Preisen für Strom, Wasser oder Gas, stimmt dies mit Sicherheit. Beim Benzin gibt es an dieser Stelle überhaupt keine Diskussion, dieses ist auf jeden Fall stark angestiegen. Was seit 2002 nicht in demselben Maße anstieg, waren die Gehälter. Doch wenn alles teurer wurde und die Gehälter nicht mit anstiegen, wie kann man sich dann noch so viel leisten? Die Antwort findet man beim Lebensmittelhandel. Dort sind im Vergleich zu anderen Branchen die Preise stark gesunken. Und dies zum Teil sogar um 50 Prozent.

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Die D-Mark als Komplementärwährung – der dritte Weg aus der Krise?

Europa ist gespalten. Gespalten in zwei Lager. Die einen fordern die Abschaffung des Euros und die erneute Einführung der alten Landeswährungen. Die andere Seite hält am Euro fest und will retten was zu retten ist. Es scheint, als ob sich über Europa ein neuer eiserner Vorhang senkt. Nur diesmal besteht dieser aus groben Maschen und teilt die Lager in kleine Parzellen. Warum aber denkt man nicht über einen dritten Weg nach, der das Eine mit dem anderen verbindet? Wie zum Beispiel die D-Mark als Komplementärwährung einzuführen, die zukünftig auch wieder die Binnennachfrage beleben würde.

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Verrückte Welt? – Atomunglück in Japan, Geigerzähler in Deutschland ausverkauft!

Vor wenigen Tagen lass ich in den Medien, die Geigerzähler in Deutschland wären ausverkauft. In den anschließenden Kommentaren belustigte sich ein Großteil der Kommentatoren über diesen Zustand. Mir ging es ähnlich. Wieso geraten gerade die Deutschen in einen Kaufrausch, obwohl sich das vermeintliche Unglück doch in Japan abspielte? Ein Zusammenhang erstellte sich mir nicht sofort. Doch dann sah ich die Doku „Die Wolke“ und auf einmal wurde mir klar, warum gerade in Deutschland der Ausverkauf der Geigerzähler so erfolgreich war.

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Immer auf die Kleinen – von Sozialschmarotzern, Hartz IV Empfängern und Arbeitsunwilligen

Wenn man mit offenen Augen durch unsere Städte geht, fallen einem immer wieder Dinge auf, bei denen man sich fragen darf, ist dies eigentlich normal. Erst vor wenigen Tagen entdeckte ich bei uns eine fahrbare Suppenküche, vor der sich eine Menge Menschen versammelte. Ich stellte mir die Frage, sollte Nahrung nicht ein Grundrecht eines jeden Menschen sein? Sollte ausreichend Essen nicht für jeden Menschen zur Verfügung stehen, ohne sich an einer Suppenküche anstellen zu müssen, um nach Diesem zu betteln? Wer nichts zu essen hat, kann auch nichts leisten. Daran können sich sicherlich noch die Menschen erinnern,  welche die letzten Kriegstage des Zweiten Weltkriegs und die entbehrenden Jahre danach miterleben mussten. Eine Gesellschaft, die dieses Grundbedürfnis nicht für alle Menschen die in ihr leben, erfüllen kann, sollte sich die Daseinsberechtigungsfrage stellen.

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Reimar Gilsenbach – Der letzte echte Anarchist aus Deutschland?

Als Reimar Gilsenbach am 16. September 1925 das Licht der Welt erblickte, konnten die Zeichen für ihn nicht schlechter und besser stehen. Geboren zwischen zwei Wirtschaftskrisen, die Deutschland innerhalb von zehn Jahren heim suchen sollten, erfuhr er in den ersten Jahren seines Lebens, was es bedeutet in einer Siedlung zu leben die nach Alternativen suchte und die Freiwirtschaftsideen von Silvio Gesell ausprobierte. In seiner Biographie berichtet er über sein Leben und offenbart ganz nebenbei Zustände aus der Vergangenheit, die einem auch heute noch den Atem verschlagen.

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Buchtipp: Hartmut und ich – Geschichten aus einer Männer-WG in Deutschland

„Hartmut ist Philosoph, vielleicht der letzte echte Philosoph im Ruhrgebiet. Hartmut ist Freidenker und versucht ständig gegen den Strom zu schwimmen. Hartmut ist mein WG-Partner, der mich Öfters in den Wahnsinn treibt. Hartmut ist einfach Hartmut. Und ich? Ich fahre Päckchen aus und hoffe jede Nacht auf meinen wohlverdienten Schlaf.“, mit diesen Worten könnte der Roman von Oliver Uschmann „Hartmut und ich“ beginnen. Doch stattdessen beginnt alles mit einem Umzugswagen in die neue 120 Quadratmeter Wohnung, die für 400 Euros zwei neue Mieter fand.

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Bundeshaushalt 2011 oder wie die Gläubiger Deutschland erpressen können

Im letzten Jahr wurden jedem Bürger in Deutschland, vom Baby bis zum alten Greis, rund 509 Euro aus der Tasche gezogen und diese direkt an die Gläubiger der Bundesrepublik Deutschland transferiert. Möglich ist dies, weil die Regierung in Deutschland jedes Jahr neue Kredite aufnehmen muss, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Diese Kredite werden verzinst und die Zinsen dafür zahlen die Empfänger der Leistungen, im Falle eines Landes, sämtliche Einwohner. 2011 scheint sich die Situation etwas zu entspannen. Glaubt man.

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Warum wir in Deutschland ein Schwundgeld benötigen.

Irgendetwas stimmt nicht mit unserem Euro. Immer öfters höre ich von Menschen hierzulande, man glaube nicht mehr daran, dass es den Euro noch lange geben wird. Die Schlagzeilen in den Medien tragen hierzu ihr Übriges bei. Im Frühjahr traf es Griechenland und auch wenn man aus dem Land kaum noch etwas vernimmt, sind die Demonstrationen vor Ort nicht abgerissen, wie mir Urlauber berichteten, die vor kurzem dem Land einen Besuch abstatteten. Dafür hört man immer Öfters etwas von Ländern wie Portugal und Irland. Aber auch Spanien füllt unterdessen die Schlagzeilen. Italien wird folgen, sofern man die Staatsverschuldung heranzieht. Doch gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

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