Das Leben in der DDR – Luxus, Sicherheit und soziale Unterschiede

Soziale Unterschiede, Arm und Reich, wo sah man dies in der DDR? Offensichtlich waren diese Unterschiede kaum und man musste schon genau hinsehen, wenn man diese erkennen wollte. Kein Wunder, denn das System bot kaum Alternativen. Die Kinder von Privilegierten besuchten dieselben Kindergärten und Schulen wie die “normalen” Menschen. Sie wohnten in denselben Gegenden und wer sich ein Eigenheim leisten konnte, scheiterte oft an den Materialien, um dieses schöner zu gestalten.

Blaue Fliesen, der Schlüssel zu Gütern in der DDR

Die Planwirtschaft der DDR erzeugte eine Tauschwirtschaft, wie man sie sich heute kaum noch vorstellen kann. In dieser Zeit kursierte unter den Menschen ein Spruch, der da lautete: “In der DDR gibt es alles – es ist nur eine Frage des Orts, der Zeit und der Bedingung.” Alles war vorhanden, nur eben nicht genügend. Selbst Handwerker, die zum Teil monatelange Wartelisten hatten, konnte man mit “blauen Fliesen” zeitnah bekommen. “Blaue Fliesen” dies war die Bezeichnung für 100 D-Mark Scheine mit denen man so manche Sonderleistung erhalten konnte.

Luxus war keine Frage des Geldes, sondern der Verfügbarkeit. Viele Menschen in der DDR konnten sich über Geldnot nicht beschweren. Man hatte ausreichend Geld, nur konnte man dies für nichts ausgeben. Dies sah man sogar bei den Menschen, die finanziell besser gestellt waren. Bis auf ein paar kleine Unterschiede, wie bessere Klamotten oder ein paar hochwertigere Möbel, waren kaum Unterschiede auszumachen. Nun es gab vielleicht doch einen Unterschied, den man auch heute noch beobachtet. Menschen die mehr Geld zur Verfügung hatten, reisten öfters auch mal ins Ausland. Damals aber nur in das Sozialistische.

Kein Grund zum Sparen in der DDR

“Wir müssen für die Zukunft sparen”, diese Frage stellten sich viele DDR Bürger nicht. Wenn man in einem System aufwächst, welches das Leben seiner Bürger von der Geburt bis zum Tot durchorganisiert, musste man sich diese Frage nicht stellen. Man war sicher, dass man immer einen Arbeitsplatz hatte und seine Rente bekommen würde. Eine Sorge um das Alter, wie wir sie heute kennen, gab es damals nicht. Wer ein sicheres Leben führen wollte, war in der DDR bestens aufgehoben.

Mir schießt bei soviel Sicherheit immer ein Zitat von Benjamin Franklin durch den Kopf: “Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. “ Die DDR hat die Freiheiten seiner Bürger für ihre eigene Sicherheit aufgegeben und damit nicht nur seine Bürger sondern auch ihre Daseinsberechtigung verloren.

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Veröffentlicht von

Ronny Siegel

Noch habe ich hier nichts über mich geschrieben, weil so vieles schon auf diesem Blog steht. ;) Diese Bücher habe ich gerade gelesen: Die Tribute von Panem (komplett) Das Schloss Das Parfüm Der Schwarm Der Process Die Kanguruh-Chroniken Das Lied von Eis und Feuer Diese Filme habe ich mir angesehen: Diese Serien habe ich gesehen:

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