Mein Kommentar zur Debatte “AfD nicht wählen”

Leider verstehe ich die Kommentare zum Teil überhaupt nicht. Besonders dann wenn rum gejammert wird, dass man die großen etablierten Parteien nicht wählen kann. Muss man ja auch nicht. Alternativen gibt es da wirklich genügend.

Bereits wenn man nur nach “parteien in deutschland” googlet, erhält man jede Menge Ergebnisse mit Übersichten zu Parteien, die man wählen könnte und die nicht in den Schlagzeilen stehen oder in den Parlamenten sitzen.

Ich habe da eher den Eindruck, die meisten Menschen wollen gar keine wirklichen Lösungen, sondern nur einfache Antworten.

Mein Kommentar zur Kolumne: “Schnauze Ossi”

Auch wenn ich kein Befürworter von Schubladen, wie Sachsen, Berliner, Bayern, Pegidisten oder Ausländer bin, finde ich spricht deine Kolumne einen wichtigen Punkt an. Das Problem sind nicht zu viele, sondern zu wenige Ausländer. Und besonders in Dresden, zu wenige fremdländisch aussehende Ausländer.

Doch ich sehe auch noch ein weiteres Problem, welches du ebenfalls in einem Satz angerissen hast. Während in deiner Heimatstadt die Medien über das positive Miteinander berichten, hört man hier in Dresden immer nur Pegida, Pegida, Pegida. Maximal in einem hinteren Teil der Zeitungen findet man eine Meldung über eine positive Aktion, wie zum Beispiel im Dezember des letzten Jahres die X-Mas Tram hier in Dresden.

Ich würde behaupten, die Medien haben gerade hier in Sachsen einen großen Anteil an dem Erstarken von Pegida. Ich weiß von Medienhäusern, dass Beiträge über Pegida bevorzugt gebracht werden, weil sie häufiger gelesen und kommentiert werden. Ich kenne die zum Teil miserable Einnahmensituation der klassischen Medien und zähle an deser Stelle für mich nur eins und eins zusammen. Mehr Leser = mehr Werbeeinnahmen.

Ich denke vieles würde anders laufen, wenn menschlichere Aktionen mehr in den Fokus der Medien rücken würden und die Menschen endlich in Dresden sehen, Dresden ist nicht gleich Pegida, sondern Pegida ist die Antwort auf Fehler aus der Vergangenheit.

Dies ist mein Kommentar zum Beitrag: http://blogs.stern.de/lastcall/schnauze-ossi/

Meinung

Ich stelle mir derzeit immer mal wieder die Frage, wie viel Leid muss die Menschheit noch ertragen, bis die Menschen verstehen, dass das Problem nicht die Religion, Abstammung oder der Stand ist. Die meisten Probleme welche wir heute haben und in der Vergangenheit hatten, waren immer Verteilungsprobleme.

Ich stelle mir desweiteren die Frage, was ist schief gelaufen in den letzten Jahren in diesem Land? Und mir fallen dazu spontan zwei Dinge ein. Erstens hat man in den letzten Jahren dafür gesorgt, im Besonderen durch politische Entscheidungen, dass die Vermögen immer schneller von unten nach oben gewandert sind.

Zum Zweiten habe ich den Eindruck, dass das Bildungsniveau in unserem Land in den letzten Jahren immer weiter gesunken ist.

Zusammenfassend kann ich nur feststellen: Die meisten Menschen in Deutschland werden immer ärmer und ungebildeter.

Schaut man zurück in die Geschichte, um zu sehen was dies für Auswirkungen haben könnte, sehe ich dort in der Jüngsten die Mobilmachung vor einem Krieg. In solchen Zeiten benötigte man immer einen großen ungebildeten Teil an Bevölkerung um eine allgemeine Zustimmung für einen kriegerischen Akt gegen eine andere Nation durchzusetzen.

Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied gegenüber zu früher. Die Wahl der Waffen, welche heute gefährlicher und vernichtender sind, als dies vor ein paar Jahrhunderten noch der Fall war.

Wird die Geschichte deswegen neu geschrieben. Ich denke nein, denn auch wenn sich die Technik in den letzten Jahrhunderten massiv weiter entwickelt hat, haben es die Menschen nicht. Der Großteil der Menschen sind immer noch getrieben von zwei grundlegenden menschlichen Eigenschaften: Angst und Gier.