Süchtig nach Facebook

Und schon wieder einen Blick auf Facebook geworfen, um zu wissen was die Freunde machen? Wozu eigentlich? Waren wir vor ein paar Jahren auch schon so süchtig nach Informationen aus unseren Freundeskreis? Ich bin der Meinung, definitiv nicht. Facebook hat das sociale Netz evolutioniert und dabei Abhängigkeiten geschaffen, die man als “Sucht nach Internas” bezeichnen kann. Viele wollen wissen, was ihre Facebook-Freunde so treiben. Manche treiben es dabei zu weit und vergessen: Es gibt noch ein echtes Leben. Weiterlesen

Deutschland und seine Verbotsschilder

Einmal sagte mir ein Freund: “Deutschland beginnt dort, wo das erste Verbotsschild steht!”. Seitdem ich die Aussage hörte, lässt sie mir keine Ruhe mehr. Stimmt dies wirklich, dass wir Deutschen so vernarrt nach Regeln und Verboten sind, dass wir überall irgendwelche Schilder anbringen müssen, die unseren Mitmenschen sagen, was sie zu tun oder zu unterlassen haben? Dieser Beitrag soll vielleicht irgendwann einmal diese Frage beantworten, indem er gefüllt wird mit Verbotsschildern, welche sich in Deutschland befinden. Weiterlesen

“Mein aktuelles Album habe ich natürlich gekauft!” – Angst vor der Musikindustrie?

“Ich habe mir das aktuelle Album mal angehört, natürlich gekauft.”, was sollte diese Zusatzbemerkung die ich am heutigen Vormittag von meinem Nachbartisch im Cafe vernahm. “Natürlich gekauft!” Dieser Hinweis, der aussagt: “Normalerweise kauf ich keine Alben.” oder meint, man sollte dies lieber erwähnen, weil sowieso niemand mehr Musik kauft sondern diese aus anderen Quellen bezieht? Vielleicht diente der Hinweis aber auch dazu, zu erwähnen, man habe nichts Illegales gemacht. Wobei sich dann die Frage stellt, warum sollte man dies ausdrücklich erwähnen. Dies wäre so als ob ich dauerhaft sagen würde: “Ich habe mich heute mit einem Freund getroffen, aber er lebt noch.” Weiterlesen

Wie hoch sind die Zinsforderungen in Dresdner Mieten?

Vor knapp zwei Jahren habe ich mir die Zinsforderungen in den Mieten der Dresdner Wohnungsgenossenschaften etwas genauer angesehen. In den Geschäftsberichten von 2008 lag der Spitzenwert bei rund 70 Prozent. Dies bedeutete von jedem Euro Kaltmiete, flossen 70 Cent an die Kreditgeber. Zwei Jahre später hat sich diese Situation bei fast allen Genossenschaften etwas verbessert. Die Zinsbelastungen sind im Verhältnis zu den Mieteinnahmen gesunken. Die Abhängigkeit von den Kreditgebern bleibt aber trotzdem bestehen. Denn neben den Zinsen müssen auch noch die Kredite getilgt werden.

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